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Aquarellkurs-Wochenende: Blüten, Landschaften und mehr

Nach ziemlich langer Zeit konnte ich endlich einmal wieder einen Aquarellkurs belegen. Ein bisschen unwohl habe ich mich beim Anmelden zunächst schon gefühlt, denn der Kurs fand mitten in der Erkältungszeit statt. Und da ich zuletzt bei Virusinfekten immer lange ausfiel, bin ich da irgendwie vorsichtiger geworden. 

 

Mir hat es wieder so viel Spaß gemacht, ohne Druck vor mich hin zu malen und noch ein paar gute Tipps für die kommenden Arbeiten mit zu nehmen. Besonders interessant fand ich eine Pinselform, die ich bisher noch nie ausprobiert habe: der Schrägpinsel! Ich habe gesagt bekommen, dass man damit besonders gut feine Linien und schön ausgeformte Blätter hin bekommt. Zu meine großen Freude durfte ich einen Pinsel ausleihen, um ihn in Ruhe zu testen. :)

 

Ansonsten war im Kurs zunächst lockeres Arbeiten gefragt. Das ist auch sonst hilfreich, bevor man zu malen anfängt, damit man sich nicht zu sehr auf ein perfektes Ergebnis versteift. Ich finde, dass gerade dann ein paar gute Ideen aufkommen können. 

 

Nach der Mittagspause gab es für jeden ein echtes kleines Arrangement von Tulpen im Wasserglas, die man am Ende sogar mitnehmen durfte! Alle anderen Übungen wurden angeleitet und man konnte sich an Referenzbildern orientieren. 

 

Dadurch, dass zwei Teilnehmer nicht auftauchten, war die Gruppe überschaubar und jeder, der Fragen hatte, wurde gut betreut. Ich werde die Malkurse total vermissen, denn für mich sind sie jedes Mal total entspannend. 

 

Gegen Ende habe ich noch ein Rotkehlchen gemalt, habe mich dann aber kurzfristig dafür entschieden, blaue Farbe zu verwenden. Blaukehlchen gibt es zwar streng genommen auch, die sehen aber von der Farbverteilung ganz anders aus. :)