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Schlosspark im Vorfrühling

Im Schlosspark hingen bis vor ein paar Wochen noch wunderschöne Knallerbsen. Herrlich war auch der langsam dahin plätschernde Bach bei der Pan-Figur. Das Sonnenlicht schien im Hintergrund durch die kreuz und quer stehenden Bäume, sodass vereinzelt das Moos in einem frischen Grün aufleuchtete.

 

Von beiden Szenen habe ich ein Foto gemacht. Als kleine nebeneinander stehende Aquarellstudien machen sie sich gut auf der Seite im Skizzenbuch. Eigentlich will ich ja ein bisschen davon weg, immer alles von Fotos abzumalen. Aber irgendwie bietet das eben auch den Vorteil, dass ich die Studie mal kurz liegen lassen kann, ohne dass sich die Lichtverhältnisse ändern. Außerdem kann ich mich dann besser auf die Farbgebung konzentrieren und das Motiv an sich lässt sich für mich schneller skizzieren.

 

Der Plan ist, dass ich mich in den nächsten Monaten in den Park setze, um vor Ort zu malen. Schöne Motive findet man dort immer. Einen kleinen Hocker habe ich auch, falls mal wieder alle Bänke besetzt sind.  Der Sommer kann kommen! :)

Skizzenblick (17): Flüssig durch den Tag

Ab und zu mache ich bei einer Challenge mit, wenn mich das Thema interessiert und ich gerade sowieso nicht weiß, was ich malen soll. Und bevor ich dann wieder vor einem leeren Blatt Papier sitze, lasse ich mich lieber von anderen und deren Stichworten (prompts) inspirieren. Oft entstehen dabei interessante Skizzen, weil man oft etwas ausprobiert, was sonst vielleicht nicht auf der Malliste erschienen wäre.

 

Das Stichwort für diese Skizzenbuchseite im März war "liquid". Zu dem Zeitpunkt war mein Kopf einfach zu voll, als dass ich mir umständlich Fotovorlagen hätte besorgen wollen. Also klebte ich die Seite ab und begann mit einer sehr verdünnten Gouache-Untermalung. Stück für Stück setzte ich kleine erfundene Landschaften zusammen und integrierte einen Fluss, einen kleinen Mini-Wasserfall und ein liquides Etwas. 

Irgendwie hab ich... ein blaues Gefühl?

Ich interessiere mich in letzter Zeit für das Malen und Zeichnen mit reduzierter Palette. Da liegt der Fokus auf dem Mischen und angeblich soll es leichter sein, die Farbharmonie innerhalb des Bildes zu erhalten. Kobaltblau ist eine der neuen Farben in meinem Aquarellkasten, deshalb dachte ich, es wäre ganz nett einmal eine Aquarellstudie mit dieser Farbe anzufertigen. Für die dunkleren Töne habe ich noch etwas Magenta und Indigo beigemischt, ansonsten bin ich beim Kobaltblau in unterschiedlicher Intensität geblieben.

 

Wie kam ich auf das Motiv? Letztendlich habe ich Vorlagen von blauen Dingen durchforstet, aber keine hat mich so richtig angesprochen. Ein blauer Pfeilgiftfrosch wäre zum Beispiel eine Möglichkeit gewesen. Aber warum nicht ein Motiv in der Komplementärfarbe Orange wählen? Habe ich noch nie gemacht, also geht es sicher gut!

 

Am Ende hatte ich noch ein bisschen Platz unterhalb, daher konnte ich noch eine kobaltblaue Beschriftung hinzufügen. Das passte zudem noch zu meiner Stimmung, da ich durch die aktuellen Nachrichten doch etwas neben der Spur war. Der beste Tipp, den ich dazu geben kann: einfach keine Nachrichten konsumieren!


Weitere Einblicke in mein kreatives Schaffen findest du auf Instagram (@farboretum):

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