Mittelmeermöve in Aquarell

Ganz sicher bin ich nicht, aber bei diesem gefiederten Kumpel könnte es sich um eine Mittelmeermöve handeln? Das Referenzfoto dazu habe ich vor vielen Jahren im Urlaub in Italien gemacht.

 

Irgendwie mag ich Möven. Vielleicht, weil man die hierzulande nicht so oft zu sehen bekommt? Für mich sehen die Tierchen immer ganz possierlich aus, daher wollte ich eins davon in Aquarell verewigen.

 

Weißer Vogel auf weißem Hintergrund? Geht eigentlich gar nicht, daher habe ich die Pflastersteine locker nach hinten in den blauen Himmel übergehen lassen. Gefieder zu malen ist nicht ganz einfach, doch ich bin eigentlich ganz zufrieden damit. "Möve Mozzarella" hängt nun im Wohnzimmer an der Wand und macht sie noch ein bisschen bunter.

Hallo Flamingo!

Flamingos standen bisher nicht so sehr auf meiner Agenda. Allerdings bringe ich mir gerade nebenbei noch ein paar neue Aquarell-Techniken bei. Das spritzende Wasser und der weiche Hintergrund haben mich sehr gereizt und so habe mich an das Motiv gewagt.

 

Als Vorlage habe ich Fotos verwendet, die ich vor etwa 10 Jahren gemacht habe. Die Farbzusammenstellung und Komposition ist angelehnt an ein Aquarellbild aus dem Buch "Meisterschule Aquarell". Die funkelnden Stellen im Wasser habe ich zuvor mit Maskierflüssigkeit geschützt. Das geht zwar auch mit einem Pinsel, doch irgendwie habe ich zuletzt ganz gute Erfahrungen mit anderen spitzen Gegenständen - nein, nicht mit Messern, wo denkst du hin - gemacht. Der Vorteil ist, dass man keinen Pinsel nicht auswaschen muss. Davon abgesehen sieht mein Rubbelkrepp-Pinsel schon echt mitgenommen aus. Willst du das auch einmal ausprobieren? Dann empfehle ich dir eine aufgeklappte Büroklammer oder ein Luxus-Ruppelkrepp mit integriertem Applikator. :-)

Triberger Wasserfall in Aquarell

Diesen Wasserfall habe ich im September letzten Jahres fotografiert. Wir waren zu dieser Zeit im Urlaub im Schwarzwald und sind an einem der Tage zu den Triberger Wasserfällen gefahren. Ich erinnere mich gern daran zurück, denn das  Naturschauspiel hat mich sehr beeindruckt. 

 

In einem meiner Aquarelltechnik-Bücher las ich kürzlich über die Nass-auf-Trocken-Technik. Einen Wasserfall wollte ich schon längst einmal in Aquarell probieren zu malen, daher entschied ich mich relativ schnell für dieses Motiv. Auch wenn mir schmerzlich bewusst wurde, wie viele Bäume und Blätter da zu sehen waren. 

 

Bei dieser Technik malt man im Wesentlichen auf dem trockenen Papier, sodass die Farbe weniger verläuft. Man sieht quasi jeden Pinselstrich, jede Kontur und jede Form. An einigen Stellen habe ich die Farbe trotzdem verlaufen lassen. Besonders im Hintergrund und an einigen der Steinen beim Wasserfall. Das hat mir einfach besser gefallen. 

 

Farblich habe ich mich auf eine kleine Palette beschränkt und das Lila an die dunklen Stellen gesetzt, was mir überraschend gut gefällt. Und die Bäume und Sträucher? Wie bereits angedeutet: ein bisschen durchgekämpft habe ich mich da schon. Es war eine etwas aufwändigere Fleißarbeit mit einigem an Augen-Zusammenkneifen und Blätterstupfeln. Letztendlich passt es aber einfach gut zum Motiv und zur ausgewählten Technik, die ich unbedingt üben wollte. Und wenn ich das Kunstwerk jetzt mit Abstand betrachte, wie es gerahmt hier im Wohnzimmer hängt, bin ich doch sehr angetan und stolz, dass ich die vielen Stunden damit verbracht habe.

 

 


Frisch gedruckt für dich aus dem Farboretum-Atelier: