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Phantasievogel

Eine tolle Zeit beim Zeichnen habe ich meistens dann, wenn ich von der Realität abzeichne. Sich an Bildern zu orientieren ist auch gut, macht mir aber nicht ganz so viel Spaß, wie wenn ich direkt vor einem Objekt in 3D sitzen kann. 

 

Ganz frei vor mich hin zu zeichnen löst dagegen ein mulmiges Gefühl in mir aus. Gerade wenn es um anatomische Details und Proportionen geht, habe ich viel zu wenig Übung, als dass es für den Betrachter überzeugend wirkt.

 

Ab und zu kritzle ich dann aber doch so vor mich hin und irgendwas entsteht dabei dann immer. So wie zuletzt im Februar, als ich mit ein paar Buntstiften den Phantasievogel erschuf. Eigentlich auch beruhigend, wenn man sich mal nicht an irgendwas halten muss, sondern selbst bestimmen kann, wie ein zerzauster Vogelkopf oder eine Kralle aussehen darf. :-)